Montag, 22. Februar 2016

Das Battle beginnt: Elfen vs Vampire


Hallo ihr Lieben,

ihr seht richtig ein neuer Kampf ist entfacht und auch ich habe mich einer Seite angeschlossen. Welcher? Natürlich die der Vampire was will ich mit Spitzohren? 

Besucht Sandra Florean auf ihrer Homepage oder der Facebookseite und Caroline Brinkmann auf ihrer Homepage, sie haben sich da was tolles ausgedacht und den Wettstreit der Gestalten in eine neue Ebene gebracht. Auch unter dem Hashtag #‎elfenvsvampire‬ könnt ihr sehen welche Beiträge von uns erstellt wurden.

Als erstes stelle ich euch beide Kontrahenten vor danach erfahrt ihr was wirklich geschah vom einzig wahren: Dorian!

Carolines Kämpfer:

Wir lernen Fergulas von Fichtenstein kennen. Einen stattlichem jungen Elf aus guter Familie. Er hat schulterlanges, blondes Haar (Wie es sich für einen Elfen gehört). Er sieht gut aus und ja, er ist ein wenig arrogant und von sich überzeugt (hier erfüllt er die Klischees. Auch ein Grund, warum Kobrin ihn nicht leiden kann). Trotzdem steckt hinter der harten Schale ein weicher Kern, wie Kobrins Cousine Alania Almenzweig bemerkt. Denn Fergulas hat eigentlich nur ein Ziel: Seinen Vater stolz zu machen.

Kommen wir zu Alania (Spitzname: Lani). Sie ist Kobrins kleine Cousine und noch zu jung, um Magie zu benutzen. Anders als die Stadtelfen, die viel Wert auf Auftreten und Etikette legen, ist Lani im Walddorf Efeu aufgewachsen und hat es faustdick hinter den Ohren. Sie kann zwar noch nicht zaubern, aber hilflos ist sie dadurch schon lange nicht. Ihre Spezialität sind Zaubertränke und Pulver.

*pssst und da behauptet die echt noch Elfen seien frei von Klischees...ja nee is klar :D




Sandras Krieger:

Hier ist er: Dorian Fitzgerald. Allerdings ist er alles andere als ein glitzernder Schmusevampir.

Sein Schöpfer, Gerald Baffour, brachte ihm bei, dass nicht jeder die Dunkle Gabe, die Unsterblichkeit, verdient. Diesem Erbe ging er die vergangenen sechshundert Jahre nach und erwarb sich so den zweifelhaften Ruf des Vampirkillers. Die Vampire fürchten ihn. Nicht zuletzt, weil es ihm wie keinem anderen gelungen ist, sich seiner Zeit anzupassen und einen Platz darin zu finden.

Dorian ist kein altmodischer Rüschenhemdvampir, sondern steht auf schicke Anzüge, schnelle Autos, Superheldenfilme und ist sie auch nicht zu fein, in den Social Networks dieser Welt sein Unwesen zu treiben. Er ist mit unvergleichlichen Fähigkeiten ausgestattet (wie es dazu kam, könnt ihr in den Büchern nachlesen ;) ), was ihn hin und wieder schon etwas arrogant macht. Er hatte allerdings eine gefühlvolle und sehr loyale und verletzliche Seite. Immerhin hat ja alles zwei Seiten. Aber natürlich zeigt er sie nicht jedem. Vor allem nicht namentanzenden albern kichernden Spitzohren wie Carolines Elfen.

Und nun habt Spaß mit Szene eins aus der wirklich wichtigen Perspektive, Dorians!



Zum ersten Mal trafen die beiden Streithähne in einem Einkaufszentrum aufeinander:


Ich schaltete den Motor aus und sah auf die Uhr. „Acht Minuten schneller als sonst!“
James tastete mit zittrigen Händen nach seinem Sicherheitsgurt. „Ich bin begeistert,Sir.“
Ich drehte mich zu ihm um. Er war ein bisschen grün um die Nase.

„Höre ich da Zynismus, James?“, fragte ich.

„Keineswegs, Sir. Keineswegs. Ich möchte jedoch darum bitten, die Rückfahrt selbst zu übernehmen. Wenn es Ihnen nichts ausmacht. Sir.“

Lachend stieg ich aus. James folgte meinem Beispiel mit sehr bedachten Bewegungen.

„Wie Sie wollen, James.“

Wir fuhren mit dem Lift aus der Tiefgarage hinauf ins Einkaufszentrum und ließen uns schweigend von der scheußlichen Kaufhausmusik berieseln. Manchmal fragte ich mich, nach welchen Kriterien diese Titel ausgesucht wurden. Und von wem. Meine Großmutter würde schwungvollere Musik hören, würde sie noch leben!

„Ich möchte auch noch in den neuen Blumenladen und Louisa einen Strauß kaufen“, sagte ich, als wir der Todesmusik entkommen waren.

James Übelkeit schien überstanden, und er nickte leicht mit dem Kopf. Es war das erste Mal, dass mein Butler und ich zusammen einkauften, und ich wurde den Eindruck nicht los, dass er nicht ganz so viel Freude daran hatte wie ich. Dabei fand ich es sehr lehrreich, ihn dabei zu beobachten, wie er fachmännisch Lebensmittel einkaufte, von denen ich noch nie zuvor gehört hatte.

Der Blumenladen war bis auf zwei weitere Kunden leer. Wobei ich diese Kundschaft nicht als solche betitelt hätte.

„Elfen“, zischte ich James zu und beobachtete die beiden feingliedrigen Gestalten, wie sie sich alles aufmerksam ansahen und dabei dümmlich grinsten.

Ich mochte Elfen nicht. Sie waren ein albernes, kindisches Volk, das keine Minute stillhalten konnte, alles an grabbelte und laufend bescheuerte Lieder sang. Zappelnd und kichernd kamen sie näher, und ich räusperte mich vernehmlich, da der kleine Floristenladen kaum genug Platz zum Ausweichen bot.

„Aufgepasst! Ich muss doch sehr bitten. Hier gibt es noch andere Kunden. Kunden, die auch bereit sind, etwas zu kaufen. Verfluchtes Elfenpack." Ich trat hastig einen Schritt zurück und strich mir den Anzug glatt.

„Alles in Ordnung, Sir?“, fragte James.

Ich nickte missgestimmt auf die beiden Gestalten. „Sie haben sogar eine Katze dabei. Ist das zu fassen?“

„Na super. Auch das noch. Der Tag wird immer besser“, grummelte der Elf mit dem grünen Mantel. Vielleicht war es auch ein Mädchen, so genau kann man das bei den Elfen immer nicht erkennen.

„Wenn wir dich stören, dann geh halt woanders glitzern, Mister Reißzahn", rief mir das andere Elfenwesen frech zu.

„Amber liebt fluffige, puffelige Pflanze." Das war die Katze. Dieses sonderbare Elfenvolk hatte sogar sprechende Katzen? Das wurde ja immer schöner!

„Mister Reißzahn?“, knurrte ich. „Ich hör wohl nicht richtig. Verschwindet zurück in euren Wald. Oder gibt es da keine Blumen mehr? Habt sie schon alle aufgegessen, was?"

„Oh, da hat jemand Zitronen zum Frühstück gegessen..." Das dunkelhaarige Elfenwesen verschränkte die Arme.

„Vampire essen keine Zitronen. Vampire trinken Blut", sagte die Katze.

„Ja und bestimmt kein Tierblut."

„Vampire nämlich auch Vegetarier." Die Katze nickte

„Wir sollten gehen." Der Elf in dem grünen Mantel machte Anstalten, den anderen wegzuziehen, doch er oder sie dachte nicht an Rückzug. „Das Bleichgesicht sollte gehen." Es schob die Unterlippe vor. Störrisch wie ein Esel. Die wussten wohl nicht, was gut für sie ist.

Ich schnaubte. „Ich werde nirgendwo hingehen. Das hier ist meine Stadt. Mein Zuhause! Verschwindet zurück in euren Wald und tanzt eure Namen oder was ihr sonst so zu tun habt."

James räuspert sich. „Ich an Ihrer Stelle würde tun, was Mister Fitzgerald sagt."

„Geht's noch? Hab ihr nicht was besseres zu tun, Mister Das-ist-meine-Stadt? Jungfrauen reißen, oder so?"

Ich starrte die frechen Elfe wütend an und ließ sie eine Dosis meiner Todeswelle spüren.

„Lass gut sein, Lani", mahnte der Blonde mit dem Umhang. "Aber die glitzernde Charmeur- Leiche hat angefangen."

Maulend und murrend wie kleine Kinder verließen sie den Laden, und ich drehte mich weg. Verdammtes Elfenpack. Konnte einem den ganzen Tag vermiesen!

Ich beugte mich vertraulich zu der jungen Verkäuferin. „Sie sollten diese Individuen nicht in Ihrem Laden herumlungern lassen. Sie verschrecken die Kundschaft und kaufen ja doch nichts. Schönen Tag noch.“
(c) Sandra Florean - Nachtahn-Reihe

Also ich hätte es ja den Spitzohren auch gegönnt wenn er einen Rosendorn in den Allerwertesten bekommen hätte, aber den Schmerz hätte er doch nur weggetanzt und wohl den Laden niedergerissen dabei...grazil wie eine Elfe dass ich nicht lache!

Freut euch auf die nächste Szene, ich tue es und bin gespannt wie die Streitschlichter am Ende entscheiden *Vampirzähne zeig*



1 Kommentar:

  1. Ich lass mich doch von den Vampirzähnchen nicht abschrecken. ;)

    ♥liche Grüße

    Lenchen vom Testereiwahnsinn

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