Montag, 7. November 2016

[Rezension] Blutsbande


Tristan Baker wohnt in einer Kleinstadt. Er ist ein normaler 19-Jähriger und schon sein ganzes Leben unglücklich in Robin verliebt. Zumindest war er das! Seit einigen Wochen gerät sein ruhiges Leben jedoch komplett aus den Fugen. Nicht nur, dass sein Körper sich auf geheimnisvolle Weise verändert, auch seine Freunde benehmen sich immer merkwürdiger. Als eine Fremde in sein Leben tritt, ändert sich plötzlich alles. Es kommt zum Streit mit seinen Freunden und die Welt, die er kannte, gibt es nicht mehr. Tristan gelangt zwischen die Fronten eines Krieges, der seit Jahrhunderten tobt. Ein Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen. Grausam, doch vor den Menschen versteckt und von biblischem Ausmaß. Blutsbande ist der erste Band der Trilogie „Geliebtes Blut“.
Quelle: Amazon Kurzbeschreibung

Blutsbande - ich wollte es ja nicht lesen, weil: Keine Reihe anfangen, bevor sie nicht fertig ist. Aber wenn ein Autor sich nen Blogger wünscht und ich ja sowieso schon scharf drauf war, wie kann ich da noch zögern?
Das Cover... ich mag Cover, die was aussagen, die Eindruck hinterlassen und sich in mein Gedächtnis brennen. Normalerweise sind das doch eher die bunten, mit nackten Kerlen drauf ;), aber Blutsbande hat es auch ohne all das geschafft. Dass sich das Cover durch die Reihe zieht (siehe Band 2: Schattenwolf) finde ich großartig, so mag ich das!
Warum ich das Buch lesen wollte? "Große Fresse - keiner glitzert", sagt doch schon alles, oder? Und das, wo ich doch Twilight so sehr mag, aber der Spruch hat einfach was und trifft genau das, was einen im Buch erwartet.
Ich lese zu 99% keine Rezensionen, bevor ich ein Buch anfange, auch hier nicht, aber bevor ich diese hier angefangen hab, musste ich doch mal spicken gehen. Ich glaube ja, dass die Leute teilweise echt ein anderes Buch gelesen haben. Für mich gab es auch ein paar wenige Punkte, die mich "gestört" haben, aber da sind ja Rezensionen dabei, da müsste das Buch dreimal so dick sein, um alle zu befriedigen.
Warum sind Vampire und Werwölfe in diesem Buch befeindet? Weil!
Nennt mir doch mal ein Buch, in dem das nicht so ist, oder zumindest nicht zeitweise. Ich finde es gut so und ich denke, dass nicht alles bis ins kleinste Detail analysiert werden sollte.

Wo wir auch schon bei einem meiner kleineren Störenfriede wären: Wiederholungen! Zwar empfand ich sie wirklich nicht so schlimm, wie so manch ein anderer, aber es gab durchaus eine Sache, die mich beim dritten Mal aufstöhnen ließ. Tristan wird breit, breiter und noch breiter ;)

Ich hab sehr wohl verstanden, worauf das hinauslaufen sollte, aber für meinen Geschmack wurde zu oft darauf herumgeritten.
Ansonsten gibt es nicht viel was man noch bemängeln könnte.

Die Charaktere sind alle so beschrieben, dass man sie sich vorstellen kann, auch wenn ich mir noch etwas Tiefe bei der Optik und den einzelnen Charaktereigenschaften gewünscht hätte.
Witzigerweise mag ich aber sogar Kyra auf irgendeine Art. Ich denke sie hat mehr zu schleppen und zu kämpfen, als man vermuten mag. Darauf, dieses Rätsel zu lösen freue ich mich schon sehr und ich hoffe dass die Autorin mich damit nicht bis Band 3 warten lässt. Ein kleiner Blick in Band 2 lässt aber hoffen, dass man einiges mehr erfährt und es so spannend weitergeht, wie Band 1 endet.
Der Spannungsbogen der Geschichte ist sehr gemein gestrickt. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme dranzubleiben, aber es hat sich gelohnt. Mit dem Verlauf der Geschichte nimmt es immer mehr an Fahrt auf und am Ende hängt man in der Luft. Wie bei der Achterbahnfahrt, es geht langsam rauf zum Gipfel und dann rasant runter. Hier war Ally sehr gnädig und das abrupte Ende bleibt aus, stattdessen lässt sie uns noch ein paar Kurven oben in der Luft fahren.

Auch wenn das Buch noch ein paar kleinere Macken aufweist bin ich sehr gespannt auf Band 2 und muss gestehen dass sie mich gefangen hat. Am Anfang schien es auf ein paar schöne Lesestunden rauszulaufen, aber nicht mehr, nur mich am Ende wie ausgespuckt sitzen zu lassen...nicht nett :D




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