Mittwoch, 20. September 2017

[Rezension] Das Glück und wir dazwischen


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Was wäre wenn? Hannah trifft in einer Bar ihre Jugendliebe wieder. Was, wenn sie die Nacht mit Ethan verbringen würde? Ist er derjenige, nach dem sie sich schon immer sehnt? Oder sollte Hannahs Leben eigentlich ganz anders aussehen: mit Henry an ihrer Seite, der ihr nach einem schweren Unfall zeigt, was wirklich wichtig ist? Hannah befindet sich plötzlich gleichzeitig in zwei unterschiedlichen Leben – aber wo wartet ihr Happy End?
Quelle: Buchrücken

Wieder ein Buch, dessen Klappentext ein wenig was anderes vermuten lässt. Aber mit der Version, die mich im Buch erwartet hat, war ich viel glücklicher.
Ich glaube, insgeheim haben wir uns alle schon einmal gefragt, ob der Partner an unserer Seite der Richtige ist, oder aber ob es den einen Richtigen für uns gibt. Werden wir ihn kennenlernen, haben wir ihn schon kennengelernt? War es vielleicht der zu früh abgeschossene Ex?

Hannah ist neben dieser Frage auch noch einer anderen auf der Spur und so dreht sich in diesem Buch nicht alles nur um Partnerschaft. Man erlebt abwechslungsreich wie sich Hannah entwickelt. Jede Version beleuchtet Themen wie Heimat, Familie, Freundschaft und Liebe. Einige Schicksalsschläge sind ziemlich heftig und ich war zwischendurch sehr unentschlossen, welche Version ich lieber mag. Zum Glück, gab es eine zufriedenstellende Lösung, die ich euch aber nicht verrate :P
Trotzdem, am Ende und einige Wochen später, kann ich mich immer noch nicht entscheiden, was mich ziemlich fuchst, aber die Entscheidung sollte ich ja sowieso eher Hannah überlassen ;)

Das Cover ist an sich nichts besonderes. Schöne Farben, ein wenig schiefgestellte Schrift und schon fällt es direkt ins Auge. Ich finde es schön und es hebt sich von den teils sehr überladenen anderen Covern ab. Man erahnt, was für eine Geschichte sich im Inneren verbirgt.
Der Schreibstil ist wundervoll! Er hat mich von der ersten Seite an an das Buch gekettet und selbst die banalsten Szenen wurden zu einem beeindruckenden Kopfkino. Es war sicher nicht einfach, den beiden Versionen jeweils ihre persönliche Note zu verleihen, so dass der Leser durchaus neues erlebt und nicht alles doppelt, aber eben aus einer anderen Sicht durchgekauft wird.
Das ist der Autorin hier aber sehr gut gelungen. Ich war, nach der ersten Passage, geneigt, die zweite zu überfliegen, weil ich genau das dachte: Jetzt kommt das Gleiche, nur mit dem anderen Kerl. Ich habe dann sehr schnell zurückgerudert und es auf mich wirken lassen. Ich wurde nicht enttäuscht.

Hannah ist ein Mensch, der nicht stillsitzen kann, hatte ich den Eindruck. Sie kommt nicht zur Ruhe, kann nicht sesshaft werden und hat auch mit der Liebe so ihre Probleme. Dazu eine geknickte Beziehung zu ihrer Familie und ein kaputter Mensch ist geboren. Nö! Ausnahmsweise geht es mal nicht darum, wie unglaublich kaputt die Frau ist, die jetzt unbedingt gerettet werden muss! Natürlich hat sie einige Päckchen zu tragen, wie auch sonst soll man erkennen wie sie sich entwickelt? Und das Leben ist nun einmal nicht mit Zuckerguss überzogen.
Auch jeder Mensch um sie herum hat seine eigene Persönlichkeit, sein eigenes Päckchen um die sich genauso gekümmert wird. Es lösen sich viele Knoten, bis sich am Ende ein rundum passendes Geschenk ergibt. Beziehungsweise, zwei Geschenke ;)

Zwei in Eins. Zwei wundervolle Versionen eines Lebens, wie es unterschiedlicher fast nicht sein könnte. Trotzdem machen es gerade die vorhandenen Gemeinsamkeiten zu etwas ganz besonderem.





Montag, 4. September 2017

[Rezension] Manche Tage muss man einfach zuckern


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Dauersingle Sarah hat die fixe Idee, dass die große Liebe auf der Internetseite »Missed Connections« auf sie wartet. Die Plattform richtet sich an all diejenigen, die ihren Traumpartner schon auf den Straßen von New York gesehen haben, aber nicht mutig genug waren, ihn anzusprechen. Doch Sarahs Mr. Right hat sie wohl noch nicht entdeckt, und so fängt sie eine Affäre mit Jack an, dem attraktiven Bruder ihres Mitbewohners. Er schafft es, ein wenig unverbindlichen Spaß in ihr Leben zu bringen. Doch dann taucht ein anonymer Verehrer auf »Missed Connections« auf …
Quelle: Randomhouse Bloggerportal


Eventuell Spoiler!


Coverlover! Im Moment gibt es einige Cover in diesem Stil. Verschiedene Schriftarten, etwas Farbe und man hat mich. Dazu noch die süßen Zeichnungen, die Farbkombinationen. Da hat der Coverdesigner, vermutlich in Kombi mit dem Marketing, eine tolle Strategie verfolgt.
Aber, und das tut mir jetzt wirklich leid, bei diesem Buch bleibt es am Ende bei einer schönen Verpackung.
Der Clou im Nachhinein ist, dass der Titel nicht zwingend den Kern der Geschichte trifft, dabei aber sehr aussagekräftig ist. Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte ergab der Titel, der eh schon schön ist, einen noch tieferen Sinn.

Sarah ist ein Charakter, der sehr gut in der Nachbarschaft leben könnte, den dann aber alle darum beneiden, dass alles glatt läuft. Naja, nicht alles. Denn zu Beginn steht sie ohne Job und ohne Wohnung da, kommt bei ihrem besten Freund unter und macht sich auf Jobsuche. Der ist auch bald gefunden obwohl sie keine Ahnung von New Age hat. An dieser Stelle werfe ich mal ein, dass ich nichts gegen New Ager habe, auch nicht gegen Hippies oder dergleichen. Die Ironie, mit der Sarahs Leben mit ihren neuen Chefs beschrieben wird ist unterhaltsam. Allerdings machen mich die Leute dort oft echt sauer. Und eigentlich beginnt mit dem Arbeitsverhältnis schon die Wende, ab der vieles unrealistisch wird. Sie kennt sich nicht aus und erwähnt öfter dass sie sich besser einlesen muss, tut es aber nicht, sie hat kaum Geld, kann sich aber dann so ziemlich alles leisten.

Sarah scheint eine typische junge Frau zu sein, die dringend einen Job braucht, weil sie kaum mehr Rücklagen hat. Mietet sich dann aber kurz nach Arbeitsbeginn eine Wohnung. Sie lässt sich alles gefallen, beginnt aber eine Affaire mit dem heißen DJ Jack, bei der sie ziemlich taff vorgeht.
Ach, aber es ging ja um "Missed Connections"! Was der Klappentext ankratzt, halte ich für eine großartige Idee. Eine Plattform, die es ja auch bei uns gibt, auf der man Menschen suchen kann, die man auf der Straße gesehen hat. Leider geht es nicht tiefer, es wird sich kaum damit beschäftigt. Sie schaut regelmäßig dort nach und es gib auch durchaus witzige Suchanfragen, findet sich selbst und das alles ziemlich schnell.
Vor allem: Sie wartet, dass sie gefunden wird. Wieso sucht sie nicht? 

Dann bekommt ihr Leben besagten Wendepunkt: Job, Wohnung, Affaire, anonymer Verehrer... Und ab da kam ich mir ziemlich veräppelt vor. Ich hatte das Gefühl für blöd gehalten zu werden. Es mag ziemlich hart ausgedrückt sein, spiegelt es aber genau wider.

Man weiß! wer dieser anonyme Verehrer ist. Ich hatte nicht einmal die Chance ins Grübeln zu kommen, weil die Autorin das, was er in seinen Nachrichten schreibt, im wahren Leben genau der Person an den Leib geklebt wird. In keinem Moment kam ich auf die Idee, es könnte wer anderes sein. Und doch! Die Autorin beharrt darauf, dass es auch wer anders sein kann. Leider so plump, dass man nicht mit der Protagonistin mitfiebert, ihr zurufen will, dass sie die Zeichen anders deuten soll. Sondern sich wirklich so fühlt, als traue die Autorin einem nichts zu. Und das war das Aus für die Geschichte.

Natürlich habe ich sie zu Ende gelesen und sie ist nicht nur schlecht. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es keine Stellen gab in denen ich geschmunzelt, gelitten und geflucht habe. Das Ende ist vorhersehbar, beinhaltet aber eine Szene, die mir unheimliche Genugtuung verschafft hat.

Für einen eigenen Eindruck bekommt ihr hier noch einen Blick ins Buch:


Und kaufen könnt ihr es unter anderem, direkt hier beim Verlag :)


Eine Geschichte bei der mir einiges an Tiefgang fehlt. Charaktere, mit denen man Leben kann, die aber viele Lücken aufweisen. Insgesamt nichts, das mich fordert.
















Mittwoch, 23. August 2017

[Rezension] Ewig Dein - Deathline (Audio)


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Als sich die 16-jährige Josie in die langen Ferien stürzt, ahnt sie nicht, dass ein Sommer vor ihr liegt, der ALLES verändern wird.

Die Gegend aus der sie stammt, mag zwar in den Mythen der Ureinwohner immer wieder Schauplatz mysteriöser Ereignisse gewesen sein, aber daran erinnert in der idyllischen Kleinstadt, aus der sie kommt, heute wenig. Wie eng diese beiden Welten aber immer noch miteinander verwoben sind, wird Josie nach und nach klar, als sie den faszinierenden Ray kennen und schließlich auch lieben lernt. Doch diese Liebe darf nicht sein, denn Ray hat nur EIN Ziel: sein schützendes Amulett wiederzufinden und dann die Grenze zum Reich der Toten zu überschreiten. Denn dort gehört er hin…
Quelle: Randomhouse Bloggerportal


DER HAMMER!
Sry, war das unprofessionell? Ich kann es aber nicht anders beschreiben. Aber vielleicht sollte ich das Fazit nicht vorweg nehmen! :)

Mir fiel als erstes das Cover auf. So wunderschön und harmonisch. Und trotzdem passt es nicht unbedingt zum Titel oder zum Inhalt aber das macht es nur umso faszinierender.
Der Klappentext mag für manche vielleicht ein bisschen zuviel verraten, aber wer sich beim Untertitel "Deathline" nicht schon denken kann, dass einer der Konflikte der Tod ist, dem ist nicht zu helfen.
Trotzdem geht dieser Gedanke bei der Geschichte total unter. Man wird so in die Geschichte hineingezogen dass man völlig vergisst, worum es eigentlich geht. Es gibt unglaublich spannende Nebenstränge, die am Ende in einem großen Finale gipfeln. Oder doch nicht? Schließlich ist es ja eine Reihe ;)
Da ich viel mit dem Auto unterwegs war zu der Zeit, als sie ankam fand ich das perfekt. Aber lasst euch gesagt sein, das war eine dumme Idee! So viele Emotionen, so viele unterschiedliche Reaktionen hat noch kein Hörbuch hervorgerufen. Also beschränkte ich mich auf zuhause.
Meine Tochter hat im Auto den Anfang mitangehört und fand ihn etwas "gruselig" und war dann trotzdem so neugierig dass sie mir jede CD aus der Hand riss sobald sie aus meinem CD Player kam. Am Ende hatte sie die Geschichte sogar schneller fertig, als ich. Und fand sie ebenso großartig und traurig zu gleich, wie ich auch.

Für die Sprecherin brauchte ich nur wenig Eingewöhnung. Sie hat es geschafft durch ihre verschiedenen Stimmlagen genau zu zeigen, wer gerade spricht, auch wenn es nicht erwähnt wurde. Das fand ich sehr faszinierend, normalerweise stören mich Frauenstimmen beim Männerpart!

Interessant fand ich dass Josie ihre Geschichte selbst erzählt. Das hat für mich perfekt gepasst zu einem Jugendbuch. Es ist nicht so, dass es einfach aus ihrer Perspektive erzählt würde, vielmehr bringt sie sich zwischendurch selbst ein, aber lasst euch überraschen.

Die Charaktere sind durchweg glaubwürdig. Im Vordergrund stehen Freundschaft und Liebe, aber am meisten fasziniert hat mich das drumherum. Indiandermythen, Prophezeiungen, Rätsel und ein magisches Amulett. Keine Geschichte wirkte hineingeklatscht, jede hatte seinen Bestandteil und half, am Ende das Puzzle zu vervollständigen. Spannung ist das Wort, das diese Geschichte durchzieht. Vom ersten bis zum letzten Satz! Gänsehaut ist das, was ich fast durchgängig gefühlt habe.

Die Geschichte ist empfohlen ab 13 Jahren. Wie gesagt hat meine Tochter sie mit viel Gefühl verfolgt und sie ist gerade 11. Also ist es wie immer: Es kommt auf das Kind an. Aber grundsätzlich stimme ich einem Alter von mind. 12 Jahren zu. An manchen Stellen gruselte es sogar mich, aber auf eine schöne Art.

Und hier kommt noch eine Hörprobe ;)





Ein begeisterndes Jugendbuch, das hier zwar in einer gekürzten Lesung daherkommt, aber nichts vermissen lässt, außer einer baldigen Fortsetzung!






Mittwoch, 9. August 2017

[Rezension] Herzensräuber



Tobias Buchantiquariat läuft mehr als schleppend. Dass seine Kunden dann auch noch eher tauschen, als kaufen wollen, ist dabei noch weniger hilfreich.

Bei einem Urlaub begegnet Tobias einer Bande Straßenhunde. Einer von ihnen, ein ehemaliger Posthund im Ort, scheint sich mit Tobias wortlos zu verstehen. So adoptiert er den kleinen und nimmt "Zola" mit zu sich nach Hause. Nach einer unerwarteten Wendung stehen Tobias und Zola nun nicht nur vor einem neuen Leben, sondern auch einer großen Herausforderung.
Als Zola sich als unglaublich geschickter Bücherhund entpuppt und Tobias Liebesleben nun auch endlich in Schwung kommt, überschlagen sich die Ereignisse und alles steht Kopf!


Ich gestehe, dass ich sehr überrascht war, dass dieses Buch aus der Sicht eines Hundes erzählt wird. "Herzensräuber" ist das erste "dieser Art", das ich gelesen habe.
Nach anfänglicher Skepsis wurde ich aber schnell überzeugt. Die Geschichte ist wunderschön geschrieben. Mit dem Schreibstil könnte die Autorin selbst aus der Sicht eines Besens erzählen und es wäre immer noch spannend.

Mann kann sich in jeden einzelnen Charakter leicht hineinversetzen. Der ein oder andere ist etwas oberflächlich gehalten, aber ich denke, aus der Sicht eines Hundes ist es völlig okay.
Mal aufzuzeigen, was Hunde eigentlich wirklich leisten können ist eine schöne Idee. Der "Bücherhund" war dabei für mich ganz neu, aber nicht weniger glaubhaft. Man hätte sicherlich schreiben können, dass Hunde Angst riechen, dass sie die feinen Schweißtropfen besser wahrnehmen, dass jedes angefasste Buch nach irgendeiner Körperausdunstung riecht. Aber das hat man hier nicht und das hätte auch gar nicht gepasst.
Durch das ganze Buch zieht sich eine besondere Stimmung. Der Mut eines Hundes, der seine Familie beschützen will, die Angst, das alles wieder zu verlieren und vor allem ein Hauch kindischer Naivität.

Ein wenig genervt hat mich allerdings, dass Zolas Kopf so voll ist. Voll von Gedanken über die anderen, voll von ihren Problemen. Das hat mich ein Stück weit nicht nur genervt, sondern schlichtweg überfordert. Ja, vielleicht geht es manchen Hunden wirklich so, aber für mich war es einfach zu langgezogen. Doch irgendwann hat auch das nachgelassen und ich glaube, es musste so sein. Man musste spüren, wie sich Zola entwickelt, wie das Leben um ihn herum in seine Bahnen findet, wie seine Gedanken ruhiger werden.

Die Konfliktlösungen! Jedes Problem bekam seine Lösung. Früher oder später ;) Und dabei wurde nicht mächtig auf den Putz gekloppt, es wurde, im Rahmen der Möglichkeiten eingebaut und erscheint dadurch greifbar, real. Man mag vielleicht die erste Wendung etwas protzig erachten, aber ich kenne Bücher, durch die sich das von vorne bis hinten zieht und wenn es nicht gerade Fantasy ist, nervt das schon.

Das Cover ist süß gemacht und ja, auch wenn da ein auffällig bunter Hund drauf ist, mir war trotzdem nicht klar, dass es aus seiner Perspektive geschrieben ist :P
Ich weiß nicht, wofür die Symbole in Zola stehen. Vielleicht stehen sie für Zolas großes Herz, für die vielen kleinen Herzen, die sie erobert und die am Ende ihr Leben ausmachen. Für eine Verbundenheit, die doch recht selten ist und aus der kleine Blüten entstehen, die zu einer Blume heranreifen. Ich weiß es nicht, aber das ist, was das Buch am Besten beschreibt!


Ein toller Roman, den man schnell mal zwischendurch weglesen kann. Gefühlvoll und aus einer Perspektive, die uns allen die Augen öffnet. Seht genauer hin, lernt zuzuhören und so lösen sich manche Probleme nicht erst auf Seite 200 von 201.

Donnerstag, 20. Juli 2017

#nurfazit "In dieser ganz besonderen Nacht"





Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen – zu ihrem Vater, den sie kaum kennt. Sie fühlt sich einsam und verlassen. Eines Abends begegnet sie dort in einem leer stehenden Haus Nathaniel, einem seltsam gekleideten Jungen. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Aber er bleibt merkwürdig auf Distanz. Als Amber den Grund dafür erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg: Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit und die beiden können niemals zusammenkommen. Doch in einer ganz besonderen Nacht versuchen die beiden das Unmögliche …
Quelle: randomhouse.de



Ein Jugendbuch, dass auch mal auf offene, ungeschönte Weise zeigt, wie ein Teenager wirklich liebt. Mit allem Schmerz und (für uns) hirnrissigen Entscheidungen.
Ein Schreibstil voller Tiefe und fesselnd, so dass es selbst mich geschaudert hat!
Zum Verlag und somit an weitere Informationen, kommt ihr hier.



Liebe Grüße

Jule

Freitag, 26. Mai 2017

[Rezension] Die Prophezeiung der Hawkweed (Audio)




Zwei Neugeborene werden durch einen Fluch vertauscht. So wächst Ember Hawkweed in einem Clan von Hexen auf. Und Poppy Hooper, die Hexe, in einer Kleinstadt in England. Sie fliegt von jeder Schule, weil ihr dauernd seltsame Dinge passieren. Derweil fühlt sich Ember wie eine Fremde in ihrem Clan. In ihr scheint kein Tropfen Magie zu stecken - dabei soll eine der Hawkweeds laut einer Prophezeiung die Königin der Hexen werden. Als sich Ember und Poppy begegnen, finden sie mehr über ihr gemeinsames Schicksal heraus. Dann lernt Poppy Leo kennen und die Freundschaft der Mädchen wird auf die Probe gestellt. Währenddessen machen sich die Hexenclans bereit für den Kampf um den Thron.
Quelle: Blogg dein Buch


Nach sehr vielen Jahren ist "Die Prophezeiung der Hawkweed" mein erstes Hörbuch, das nicht für die Kinder gedacht war. Zuhause kann ich mich darauf nie gut konzentrieren aber für die Autofahrt perfekt, hab ich gedacht.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir allerdings etwas schwer. Auch zuhause wurde es nicht besser. Die Erzählstimme von Jana Schulz ist im Durchschnitt sehr gut aber zu Beginn fand ich sie etwas kratzig. Ich habe nie immer jedes Wort gut verstanden und war (wahrscheinlich genau deshalb) auch ziemlich verwirrt und habe 5 Anläufe gebraucht mir endlich mehr anzuhören. Dann nimmt die Geschichte aber sehr schnell eine schöne Wendung. Aufgrund dessen, dass die Sprecherin sich bei verschiedenen Charakteren und Stimmungen sehr gut anpassen kann, habe ich mich schnell in der Geschichte verloren.
Man kann darin gut eintauchen und sich auch mit allen Charakteren soweit identifizieren.
Insgesamt sind alle ziemlich flach gehalten, da es sich aber durch die gesamte Geschichte zieht, muss ich sagen, dass es mich nicht so sehr gestört hat.

Die Liebesgeschichte ist typisch für ein Jugendbuch und viel gibt es dazu nicht zu sagen. Sie fließt schön in die Geschichte ein, auch wenn ich kurz genervt war dass sich wirklich eine nach der anderen in Leo verliebt hat.

Das Cover ist mystisch und passt zu einer Hexengeschichte. Gefällt mir aber ehrlich gesagt nicht so sehr, ich weiß nicht, ob es mir im Laden aufgefallen wäre.

Im Auto hat meine 11jährige Tochter einen Teil mitgehört aber ihr war es am Anfang schon zu heftig, wegen den Babys. Ich glaube, wenn sie mehr hören würde, könnte sich das zumindest legen, aber dann gab es andere Szenen, die ich ihr nicht zumuten möchte, mir war ja schon mulmig. Die Altersangabe finde ich daher ziemlich unpassend, wobei es da, wie bei so vielem, auch drauf ankommt, wie das Kind drauf ist.

Als Jugendbuch ab 14 fände ich es sehr gut geeignet und es ist ein guter Einstieg in die Reihe. Man erfährt in der ersten Geschichte schon einiges an Hintergrundwissen, hat aber am Ende noch genug Fragen, um neugierig auf die Folgegeschichte zu sein.

Vielen Dank an  und den JUMBO Verlag für diesen gelungenen Einstieg! Bestellen könnt ihr es auch direkt beim Verlag und zwar hier ;)

Eine Geschichte für (junge) Erwachsene, die nach anfänglichen Holpersteinen dann doch ziemlich rund läuft.



Donnerstag, 18. Mai 2017

[Rezension] Das Einstein Enigma




Kairo, 2006.
Der portugiesische Kryptanalyst Tomás Noronha soll ein Geheimmanuskript Albert Einsteins entschlüsseln: „Die Gottesformel“ – die vermeintliche Bauanleitung für eine billige Atombombe, mit der Israel das Physik-Genie einst beauftragt habe. So gerät Tomás zwischen die Fronten von Iran und CIA.
Tatsächlich geht es jedoch um die fundamentalen Fragen nach der Entstehung des Universums, dem Sinn des Lebens und Gott. Eine spannende Reise in die Welt von Wissenschaft und Religion. Denn im Rahmen seiner Ermittlungen kommt Tomás einem der größten Rätsel der Welt auf die Spur: dem wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes.
Quelle: Verlagsseite


Puh!
Als ich von dem Buch gehört habe war sofort klar: Das muss ich lesen! Ich bin kein unheimlich religiöser Mensch und mit Physik konnte ich noch nie wirklich was anfangen aber trotzdem, oder gerade deshalb hat mich das Buch so gereizt. Alleine die Vorstellung davon wie das alles zusammenknallt fand ich sehr aufregend. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Cover gefällt mir prinzipiell sehr gut. Es fasst zusammen, worum es geht. Auch, wenn im Buch mehr Aspekte einspielen, als nur Albert Einsteins Theorien, fände ich es unpassend, z.B. etwas religiöses mit aufzunehmen. 
Allerdings stört der rote Balken das Bild ungemein und ich finde es sehr schade, dass man sich da nicht für einen Sticker entschieden hat, wenn schon was drauf muss. 

Bei der Geschichte muss ich euch gleich den Zahn ziehen: Es ist kein klassischer Thriller, kein "Illuminati" oder dergleichen. 
Ich finde das sehr gut, andere vielleicht nicht, daher erwähne ich es lieber gleich.
Auch, wenn ich kaum eine Ahnung von Quantenphysik und Co. habe, war es für mich einfach spannend zu sehen, wie denn alles zusammenwirken soll. 
Zu Beginn wird schon immer wieder der "Thrillereffekt" eingeführt, der aber mehr und mehr nachlässt, aber nie ganz verschwindet. 
Und trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. Man muss kein Genie sein aber interessiert. Dieses Buch zeigt einen doch kritischen Blick auf unsere Glaubensgeschichte und die großen Entdeckungen eines brillanten Wissenschaftlers. Natürlich wird nicht mit Fachbegriffen gegeizt, aber das schafft man schon. Zumal die Mischung aus Wissenschaft, Thriller und Religion sehr gut gelungen ist. Man rutscht in so viele unterschiedliche Untergruppen, dass nichts langweilig wird.

Die einzelnen Charaktere sind gut ausgearbeitet und vermitteln das Gefühl, dass man an ihrem Leben teilhaben darf. Der Schreibstil hat mich so tief in die Geschichte gezogen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Aber gerade das sollte man. 
Abgesehen davon, dass es jede Geschichte verdient hat, dass man sich mit ihr beschäftigt, ist es hier geradezu Pflicht. Man braucht zwischendurch einfach diese Auszeit um die Informationen sacken zu lassen, die nicht selten dann gleich neue Fragen aufwerfen. Manche werden beantwortet, mit anderen beschäftigt man sich eine Weile später noch. 
So schafft es das Buch trotz dessen, dass es von der spannenden Erzählung, in die "trockene" Theorie wechselt einen bei Laune zu halten. Auch wenn man irgendwann ahnt wie es weitergeht muss man es zu Ende lesen und bleibt danach erstmal etwas erschlagen zurück. Definitiv ein buch das noch nachhallt.

Im März 2018 erscheint eine Fortsetzung zu "Das Einstein Enigma". Die Kurzbeschreibung liest sich, als könnte man sie unabhängig voneinander lesen. Aber so oder so freue ich mich sehr darauf, wieder mit Noronha auf Reisen zu gehen, in: "Der Schlüssel des Salomon"


Eine gelungene Mischung aus Wissenschaft, Religion und Story. Fesselnd bis zum Schluss und bisher mit nichts zu vergleichen!


Mittwoch, 3. Mai 2017

[Rezension] Strike - oder die Unwahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden und die große Liebe zu finden



Wie wahrscheinlich ist es wohl, vom Blitz getroffen zu werden und die große Liebe zu finden?
Sophie kommt aus gutem Hause und führt ein unbeschwertes Leben. Strike hingegen lebt auf der Straße und kann von einer sorglosen Jugend nur träumen.
Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, doch gemeinsam bestreiten sie eine Reise, die sie für immer verändern wird.
Quelle: Amrûn Verlag

Das Cover passt zu einem Jugendbuch. Es werden viele Aspekte angesprochen, die neugierig machen. Die Idee, aus einer Sammlung von Fotos ein Herz entstehen zu lassen finde ich sehr süß, genauso wie das schüchterne verschränken der Finger. Der Titel ist echt lang, grins. Aber ich mag das, wenn einem Titel ein "oder" rangehangen wird, mit einer Beschreibung, die einen am Anfang grübeln lässt, ob es wirklich mit dem Buch zu tun hat oder der Autor sich da nur was ausdachte.

In die Geschichte selbst, kam ich schwer und erst ziemlich spät rein. Die Geschichte entwickelt sich Schlag auf Schlag und dadurch erreichen Strike und Sophie nicht immer die Tiefe, die ich ihnen wünschen würde. Es gibt sehr viel Potenzial eine Jugendliebe aufzuzeigen, die mit Leichtigkeit beginnt und mit Verbundenheit endet. Leider wurde es nicht immer ausgeschöpft. Ich habe es leider nicht geschafft mitzuerleben und zu fühlen, wie Sophie reift, weil es mir direkt vorgesetzt wurde. Man muss sich wirklich die Zeit nehmen immer wieder zu reflektieren, wie sie vorher war und wie sie nun ist. Strikes Leben ist interessant gezeichnet, aber auch hier ist am Ende einfach alles zu einfach und zu schnell. Seine innere Reise hätte mich unheimlich interessiert denn ich glaube, sie hätte der Geschichte nochmal ein wenig mehr Emotionen gegeben. Dadurch, dass das Buch rein aus Sophies Sicht geschrieben ist, wäre das zwar schwer, aber möglich gewesen.

Ansonsten hat das Buch alles, was man sich wünscht: Ein Liebespaar, verwöhnte Mädchen, einen Kerl mit Problemen, eine zwar naive aber dann doch taffe Protagonistin und einen Entwicklungsschub. Auch, wenn mir jetzt ein paar Moralapostel den Vogel zeigen: Am besten gefiel mir, dass eine der Charaktere raucht. In Jugendbüchern raucht irgendwie nie jemand und wenn, dann doch eigentlich nur die Kerle. Das war aber genau der Punkt, mir dem sich die meisten identifizieren können. Ob Raucher oder nicht, genau so ein Bild bietet sich auf jedem Schulhof. Auch hat sich Katharina getraut einige andere Aspekte ins Buch zu bringen. Drogen, Gewalt zuhause, Ausreißer und das ohne wirklich nur die Seite hervorzuheben, die der Gesellschaft sauer aufstößt. Das macht das Buch auch für ältere Leser interessant.

Das Buch hat, für mich, etwas spät Fahrt aufgenommen aber danach konnte ich es kaum aus der Hand legen. Es ist kein Buch, das einen noch ewig beschäftigt. Aber ein Buch, das durchaus gut unterhält.

Samstag, 8. April 2017

[Rezension] Meja Meergrün (Audio)



Meja Meergrün lebt mit ihren Freunden in einer magischen Unterwasserwelt. Ganz allein wohnt sie in dem runden Haus mit der meergrünen Glocke, denn ihre Eltern sind gerade mal wieder auf einer geheimen Mission unterwegs. Da entdeckt Meja eines Tages ein seltsames Päckchen vor ihrer Haustür. Neugierig, wie sie nun mal ist, öffnet sie die Kiste und steht kurz darauf der ziemlich eigentümlichen, aber auch sehr weisen Meeresschildkröte Padson, Gattung Kümmerkröte, gegenüber, die Meja von nun an auf Schritt und Tritt folgen wird. Und das ist auch gut so, denn Meja schlittert schon bald in ein waghalsiges Abenteuer, in dem es um nichts Geringeres als die Rettung der Unterwasserwelt geht. Ob Meja die Wasserhexe Siri überlisten und damit das Verlöschen des Lichtes auf dem Meeresgrund verhindern kann?
Quelle: Randomhouse Bloggerportal


Das Cover von Meja Meergrün ist ein absoluter Eyecatcher im Regal der Kinderhörbücher. Aufgrund der Farben, wird es wohl eher Mädchen ansprechen, und auch, wenn ich die Geschichte eher Mädchen empfehlen würde: Ich denke, dass auch Jungs mit Padson und dem großen Abenteuer viel Spaß haben können.

Meja ist ein lebhaftes, freches Mädchen. Jeder will sie dazu bringen eine "ordentliche" Meerjungfrau zu sein und sich zu benehmen. Aber sowas macht doch nun wirklich keinen Spaß. Den hatten die Kinder aber, als sie erleben durften, wie sich Meja ein ums andere mal mit fantasievollen Ausreden aus verschiedenen Situationen heraus wand. Besonders Frau Bläck, hat es mit Meja nicht leicht. Man kann sich mit Meja wunderbar identifizieren, sie ist lebhaft gesprochen, hat ihren trotzigen Stil, der aber nicht ganz eigen ist. Denn auch, wenn ich es erst nicht glauben wollte. Meja hat viel von Pippi Langstrumpf, vor allem, ihre Art zu reden und die Weise, wie sie die Welt sieht. Meine Kinder hat das allerdings nicht gestört, dass Meja Ähnlichkeiten mit Pippi hat, denn Abenteuer ist Abenteuer und sie haben mit Meja ein ziemlich großes erlebt. Oder wie würdet ihr das bezeichnen, wenn man die Unterwasserwelt rettet?

Was den Kindern nicht so gut gefällt, ist die Erzählstimme. Anna Thalbach schafft es zwar, dass Meja ungelaublich lebendig agiert und man sehr lachen muss, wenn sie ihre "Anfälle bekommt", aber sie finden die Stimme etwas kratzig und quietschig. Beide sind sich einig, dass Meja nichts zum Einschlafen ist. Der Grund ist die Darstellung der Abenteuer. Wie schon gesagt, ist Meja sehr lebhaft dargestellt und so zieht es sich durch die ganze Geschichte, das Abenteuer hat Höhen und Tiefen, wird immer spannend gehalten. Was sie tagsüber wirklich gut unterhält, ist abends dann eher nichts und das, wo sie sonst echt fast alles zum Einschlafen hören ;)

Diese Art der Geschichtenerzählung ist es auch, weshalb ich der Altersangabe zustimme. Das Hörbuch ist geeignet für Kinder ab 6 Jahren. Meine Kleine ist 5 und liebt Meja sehr, aber man hält sich ja nie genau an die Angaben. Daher finde ich 6 Jahre gut gewählt, man kann evtl. mit 5 schon einsteigen, weiter drunter würde ich aber nicht gehen.

Hier habe ich noch eine Hörprobe für euch, viel Spaß :)


Eine wundervolle Geschichte voller Leben, Liebe und Abenteuer. Wir wurden sehr gut unterhalten und freuen uns auf die nachfolgenden Teile.




Liebe Grüße


Dienstag, 14. März 2017

~Mut zur Nische~ Der Phönix



Wer weiß nicht, was ein Phönix ist, Hände hoch! Klar, dass ich keine sehe, und das liegt nicht nur daran, dass ich bloß auf den Monitor starre ;)

Im Rahmen der Aktion "Mut zur Nische" darf sich jeder Blogger was zum Buch einfallen lassen. Als ich hörte, um welches es geht, war gleich klar, dass es etwas mit dem Phönix zu tun haben muss.


Der Titel "Phoenix - Tochter der Asche" sagt eigentlich schon alles. EIGENTLICH! Denn Ann-Kathrin hat ein wenig geplaudert und mir verraten, wofür der Phönix im Buch steht:
"Phoenix bedeutet in dem Fall mehrere Sachen. Einmal ist es natürlich Tavi, die eine Phoenix ist. Und dann steht es sinnbildlich für die Auferstehung eines Willens. Nämlich den der Menschen, sich wieder ihre Rechte zu holen. Der Wiederaufbau der Welt ist ja gar nicht groß thematisiert in dem Buch. Es geht mehr um die Zwischenmenschlichen Mauern und Gedanken, die eingerissen werden, um aus den Trümmern etwas Neues zu erschaffen."
Der Phönix steht seit jeher dafür, dass man nicht aufgibt. "Wie Phönix aus der Asche." Was für uns sinnbildlich bedeutet, dass man nach einer Niederlage einfach wieder von vorne anfängt, ist für Tavi ihr Leben. Als Tochter der Asche ist sie in der Lage, nach ihrem Tod wieder aufzuerstehen. Und das sogar, mit Beeinflussung. Was genau ich damit meine, könnt ihr bei Nicole nachlesen, die sich diesem Thema angenommen hat.

So mystisch der Phönix auch ist, er ist relativ einfach gestrickt. Zumindest könnte man das annehmen, wenn man die Beiträge auf Wikipedia und Co verfolgt. Das Prinzip der Auferstehung ist klar. Der Phönix stirbt durch sein Feuer und wird aus der Asche wiedergeboren. Haben wir ja alle bei "Harry Potter" quasi live mitverfolgt. Aber wusstet ihr, dass der Phönix bei den Schamanen als Krafttier gilt?
Ich kann euch nicht viel neues darüber erzählen, was der Phönix kann, deshalb verrate ich euch meine Lieblingsdarstellung.

Quelle: Pixabay

Nach dem Glauben der Griechen ging der Phönix aus der Asche des Osiris hervor. Alle 500 Jahre baut sich der Phönix ein Nest. Er verbrennt darin und lässt einzig ein Ei zurück, aus dem er erneut schlüpft. In manchen Erklärungen ist von Kräutern die Rede, die er vorher sammelt.
Andere legen die Zeit der Verbrennung und Auferstehung auf den Sonnenunter-bzw. aufgang und mir gefällt die Vorstellung sehr gut, dass der Phönix mit den letzten Strahlen der Sonne in Flammen aufgeht und mit den ersten Strahlen des neuen Tages zu neuem Leben erwacht.



Seit ihr neugierig auf Tavi, dann nutzt die Chance. Denn im Moment gibt es das ebook zu einem absoluten Schnäppchenpreis auf Amazon, beim Verlag und allen anderen bekannten Buchdealern :D




Hast du auch eine Lieblingsinterpretation? Verrat sie mir doch ;)

Liebe Grüße